MIT im Kreis Höxter begrüßt Konjunkturprogramm

PRESSEMELDUNG vom 4. Juni 2020

„Ein wichtiges und gutes Signal an Unternehmen und Verbraucher“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreis Höxter begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Stärkung der Wirtschaft: „Die Große Koalition hat ein ausgewogenes Paket aus schnell wirkenden Nachfrageimpulsen, Überbrückungshilfen für krisengeschädigte Unternehmen und strukturellen Verbesserungen geschnürt. Das wird Deutschland insgesamt wettbewerbsfähiger machen und kommt auch unserer heimischen Wirtschaft zugute. Das Konjunkturpaket ist ein wichtiges und gutes Signal an unsere Unternehmen und Verbraucher“, so Klaus – Dieter Leßmann, Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion im Kreis Höxter.

Die MIT – HX begrüßt insbesondere die steuerlichen Maßnahmen und die Absenkung der Energiekosten.“ Hier fordert Leßmann allerdings weitergehende Schritte: „Es wäre am besten, wenn das Erneuerbare-Energien- Gesetz schnell ausläuft, um wirklich strukturell etwas zu verbessern.“ Positiv sei, dass trotz der sich abzeichnenden Defizite in den Sozialversicherungen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nun wüssten, dass die Beiträge nicht steigen werden.

Die MIT – HX begrüßt ferner, dass die MIT-Forderung einer deutlichen Verbesserung bei der steuerlichen Verlustverrechnung umgesetzt wird. „Das bringt unseren Unternehmen schnell Liquidität“, so Leßmann. Die MIT im Kreis Höxter begrüßt darüber hinaus die Erleichterungen bei Restrukturierungs- und Insolvenzverfahren, die strukturellen Verbesserungen im Steuerrecht und die geplanten Investitionen in digitale Infrastruktur sowie die Bürokratieerleichterungen.

Leßmann mahnt jedoch eine schnelle Umsetzung des Rettungsfonds an: „Der Rettungsfonds hilft gerade den mittelständischen Unternehmen mit großen Umsatzeinbrüchen. Wir müssen bei der Umsetzung auch darauf achten, dass größere Familienunternehmen bis 500 Mitarbeiter und auch mehrere Unternehmen eines Eigentümers vom Rettungsfonds profitieren.“

Dringend muss aber auch die Regelung über die 300 € Kindergeld nachjustiert werden, denn es kann und darf nicht sein, dass Eltern die sich um Beruf, Kinder und Haushalt trotz Corona kümmern, diese Beträge versteuern müssen und andere Bevölkerungsgruppen diesen Betrag für jedes Kind in voller Höhe zur Verfügung haben. Dies ist im höchsten Maß unsozial !!

Für alle die das Konjunkturpakete gerne mal in ganzer Fülle lesen möchten, hier ist es:

Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken …Weiterlesen